ES-Kompressen – für die allgemeine Wundversorgung

 

ES-KompressenKompressen – das sind gewebte, mehrfach gefaltete Auflagen aus Verbandmull. Zur Wundversorgung, zB bei Schnitt-, Riss- oder Bisswunden dienen Kompressen als Wundauflage. Bei Salbenverbänden werden Kompressen mit der Salbe bestrichen und auf die Wunde gelegt – so bleibt die Wunde geschützt, mit Salbe überzogen und der eigentliche Verband verklebt nicht mit der Wunde. Kompressen werden bei der Erstversorgung akuter, eventuell verschmutzter Wunden oder bei Operationen als Tupfer verwendet. Um für alle diese Aufgaben einsetzbar zu sein, werden Kompressen in unsteriler und steriler Form und in 8- bis 16-fach Lage hergestellt. Die Kompressen der Firma Hartmann® heißen ES-Kompressen – ES wird abgeleitet von „eingeschlagene Schnittkanten“. Anders als bei qualitativ minderwertigen Kompressen sind die ES-Kompressen so entwickelt, dass keine Schnittkanten, bzw. offene Fäden aus dem Verband hervortreten. 

Die ES-Kompressen gibt es in vielen Variationen: die sterilen Kompressen werden als Paar in Folienbeuteln eingesiegelt und sind in 8- bis 12-facher Lage erhältlich. Dank der Folienbeutel sind die sterilen ES-Kompressen sehr hygienisch zu lagern und können je nach Bedarf in der gewünschten Größe verwendet werden. Die unsterilen ES-Kompressen sind in sterilisierbaren Papierbeuteln zu 100 Stück erhältlich. Diese Verpackungsart ermöglicht eine spätere Sterilisation, zB in Tupferdosen. 

ES-Kompressen sind dank der eingeschlagenen Schnittkanten auch mehrfach aufgeklappt in größeren Formaten verwendbar, ohne dass störende Randfäden auftreten. Besonders gerne verwendet werden die Marken Kompressen aufgrund ihrer guten Saugfähigkeit, der Luftdurchlässigkeit und weil sie weich und geschmeidig sind. 

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