Infusionslösung für verschiedene Anwendungen

InfusionslösungDie Infusion nimmt als therapeutische Maßnahme einen hohen Stellenwert ein. Zum einen bietet die Infusionstherapie den Vorteil, dass der empfindliche Magen-Darm-Trakt nicht mit der Medikation belastet wird, zum anderen bietet die Verabreichung der Medikamente in Form einer Infusionslösung einen schnelleren Wirkeintritt. Je nachdem zu welchem Zweck eine Infusionstherapie verabreicht wird, stehen unterschiedliche Infusionslösungen zur Verfügung.

Die Infusionslösung als Trägerlösung

In den meisten Fällen wird eine Infusionslösung gewählt, die als Trägerlösung fungieren kann. Der Vorteil einer solchen Infusionslösung liegt darin, dass die Kombination mit vielen verschiedenen Medikamenten möglich ist. Die Infusionslösung wird zu diesem Zweck kurz vor der Verabreichung mit dem gewünschten Medikament versetzt. Wichtig ist, bei der Vorbereitung der Infusionslösung darauf zu achten, ob Infusionslösung und Medikament kompatibel sind.

Bekannte Infusionslösungen, die als Trägerlösung verwendet werden können, sind z.B. die isotonische Kochsalzlösung oder die Ringer-Lösung. Diese Infusionslösungen werden z.B. auch ohne die Zugabe weiterer Medikamente zum Volumenausgleich, beispielsweise bei Magen-Darm-Infekten oder als überbrückende Maßnahme bei Blutverlust, verwendet.

Die fertige Infusionslösung

Neben den Infusionslösungen, die vom Anwender mit einem Medikament seiner Wahl kombiniert werden, gibt es auch gebrauchsfertige Infusionslösungen, die ohne vorherige Präparation zur Therapie verwendet werden können. Eine solche Infusionslösung ist z.B. die Glucose-Lösung. Diese Infusionslösung enthält Glucose, einen Stoff, der z.B. bei Patienten verabreicht werden muss, die unter einer Hypoglykämie leiden. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl verschiedener fertiger Infusionslösungen, die z.B. zur Behandlung von Stoffwechselentgleisungen verwendet werden.

Infusionslösungen sind in verschiedenen Größen erhältlich. Je nachdem wofür die Infusion eingesetzt wird (medikamentöse Therapie, Volumenmangel, etc.) wird dem Patienten eine unterschiedlich große Menge an Infusionslösung verabreicht. In der letzten Zeit hat sich bei vielen Infusionslösungen die Verwendung von Kunststoffflaschen im Gegensatz zu Glasflaschen durchgesetzt. Der Vorteil von Infusionsverpackungen aus Kunststoff liegt nicht nur im geringeren Gewicht, sondern auch in der Unempfindlichkeit des Behältnisses. Außerdem ist in einer Infusionsflasche aus Kunststoff die Aufhängung in der Regel bereits integriert, so dass ein zusätzlicher Infusionsflaschenhalter nicht verwendet werden muss. 

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