Pulsoximeter

Fingerpulsoximeter und handgehaltene Pulsoximeter

Ein Pulsoximeter ist ein medizinisches, diagnostisches Gerät, das zur nicht-invasiven Messung der Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes verwendet wird. Dabei misst das Pulsoximeter die Sättigung mit Hilfe eines Sensors, der an leicht erreichbaren Körperstellen angebracht wird, z.B. an den Fingern oder den Zehen. Der Sensor eines Pulsoximeters besteht aus einer Lichtquelle und einem Fotosensor. Der Fotosensor ist in der Lage die Lichtabsorption zu messen, die je nach Sättigungswert unterschiedlich ist. Das Pulsoximeter berechnet dann anhand einer Referenztabelle wie hoch der prozentuale Anteil der gesättigten Blutkörperchen ist.

Pulsoximeter Pulsoximeter gibt es in unterschiedlichen Formen. So genannte Finger-Pulsoximeter funktionieren kabellos, denn die Messsonde liegt innerhalb des Gerätes. Dadurch eignen sich Finger-Pulsoximeter zum Beispiel für die Stichprobenmessung bei Notfalleinsätzen oder auf Hausbesuchen.

Handgehaltene Pulsoximeter haben eine Messsonde, die mit einem Kabel an das Gerät angeschlossen ist. Solche Pulsoximeter können auch mit Einmalsensoren ausgestattet werden und sind deswegen hygienischer. Außerdem eignen sie sich auch für die Überwachung der Sauerstoffsättigung bei Neugeborenen.

Pulsoximeter bestimmen meist neben der Sauerstoffsättigung auch die Pulsfrequenz. Neben der Verwendung in Arztpraxen und Krankenhäusern können Pulsoximeter z.B. auch beim Bergsteigen in großen Höhen und in der Sportfliegerei zum Einsatz kommen.

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