Schnell und präzise Fieber messen mit einem digitalen Fieberthermometer

Messung mit digitalem Fieberthermometer Fieber (von lat. febris – Hitze) beschreibt eine Erhöhung der Körpertemperatur, die meist begleitend mit einer Abwehrreaktion des Körpers gegen eindringende Mikroorganismen einhergeht. Beim Menschen liegt die normale Basaltemperatur ca. zwischen 36,2 und 37,0°C – von Fieber spricht man ab einer Temperatur über 38,0°C. Die Messung der Körpertemperatur kann mit einem Fieberthermometer relativ schnell und einfach erfolgen. Während früher analoge Fieberthermometer verwendet wurden, kommen heute größtenteils digitale Fieberthermometer zum Einsatz. Die Vorteile der  digitalen Fieberthermometer im Vergleich zur analogen Variante liegen vor allem in der höheren Bruchfestigkeit, in der schnelleren Messdurchführung und in der Möglichkeit, Messergebnisse abzuspeichern und später wieder aufzurufen. Darüber hinaus enthielten analoge Fieberthermometer früher Quecksilber und stellten dadurch bei Beschädigung der Außenhülle eine nicht unerhebliche Gesundheitsgefährdung dar. Zwar enthalten Fieberthermometer heutzutage alternative, unbedenkliche Metalle, wie z.B. Gallinstan, aber sie finden dennoch kaum noch Verwendung.

Digitale Fieberthermometer sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Grundsätzlich lassen sich Ohrthermometer, Stirnthermometer, Sonden-Thermometer und klassische LCD-Fieberthermometer unterscheiden.

Messung mit einem Stirnthermometer LCD-Fieberthermometer verfügen über einen Sensor, der seinen elektrischen Wiederstand in Relation zur Temperatur verändert. Diese Wiederstandsänderung wird von einer elektronischen Schaltung ausgewertet und als Temperatur angezeigt. Die Genauigkeit des LCD-Fieberthermometers hängt von der Sensor-Genauigkeit und der Genauigkeit des voreingestellten 37°C Punktes ab. LCD-Fieberthermometer können zur oralen, rektalen und axillaren Temperaturmessung verwendet werden.

Ohrthermometer messen die Temperatur des Trommelsfells pyrometrisch. D.h. es wird die temperaturabhängige Infrarotabstrahlung des Trommelfells bestimmt. Diese Messmethode ist besonders schnell und schonend und eignet sich dadurch ideal für Babys und Kleinkinder, aber auch für Menschen mit Behinderungen. Wie präzise die Temperatur bestimmt werden kann, ist von Ohrthermometer zu Ohrthermometer unterschiedlich. Wichtig ist, dass das Thermometer über eine Kontrollfunktion verfügt, die den Anwender warnt, wenn das Thermometer z.B. im falschen Winkel gehalten wird. Eine Vorwärmfunktion der Sondenspitze kann ebenfalls zu einer präziseren Messung beitragen, da sie das Auskühlen des Gehörgangs und somit eine Verfälschung des Messergebnisses verhindert. Durch Einweg-Sondenhüllen wird der direkte Kontakt des Thermometers mit dem Patienten verhindert und somit das Risiko von Kreuzkontaminationen und Infektionsübertragungen auf ein Minimum reduziert.

Thermoscan Pro 4000Besonders beliebt bei Babys und Kindern und bei der Temperaturbestimmung im Rahmen von Seuchenkontrollen sind digitale Fieberthermometer, die über eine Distanz hinweg die Körpertemperatur pyrometrisch an der Stirn bestimmen. Diese Stirnthermometer liefern zwar nicht so präzise Messergebnisse, wie beispielsweise ein Ohrthermometer, erlauben aber eine orientierende Messung.

Besonders präzise lässt sich die Körpertemperatur mit Hilfe von so genannten Sonden-Thermometern bestimmen. Bei diesen Fieberthermometern wird eine (meist austauschbare) Mess-Sonde an den gewünschten Messort gebracht und bestimmt dort schnell und präzise die Körpertemperatur. In der Regel kann mit einem Sonden-Thermometer axillar, rektal und oral gemessen werden.

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