Skelettmodelle

Skelettmodelle in der Human- und Veterinärmedizin

Skelettmodelle - echtes HundeskelettIn der Medizin werden Modelle, die knöcherne Strukturen darstellen, als Skelettmodelle bezeichnet. Skelettmodelle kommen nicht nur in der Humanmedizin zum Einsatz, sondern sind auch in der Veterinärmedizin ein häufig verwendetes Demonstrationsmedium. Skelettmodelle müssen hierbei nicht unbedingt künstlich sein. In der Veterinärmedizin wird oft mit echten Skeletten gearbeitet, da die künstliche Darstellung von Knochen niemals so realistisch sein kann wie natürliche Knochen. Vor allem echte Hundeskelette und echte Katzenskelette werden gerne für das Studium und für das Gespräch mit den Tierhaltern verwendet. Skelettmodelle können beweglich und unbeweglich sein – vor allem für die Demonstration von Bewegungsabläufen, z.B. am Kniegelenk, erfreuen sich bewegliche Skelttmodelle großer Beliebtheit. Bei solchen Skelttmodellen sind dann meist auch Muskeln und Sehnen mit dargestellt.

Skelettmodelle - SchädelmodellUnter die Skelettmodelle fallen auch die Schädelmodelle. Diese Modelle sind besonders beliebt, da sie den Aufbau des Schädels detailliert darstellen. Schädelmodelle sind häufig zerlegbar und koloriert, damit das Erlernen der einzelnen Schädelknochen leichter fällt. Auch ist der Kiefer bei vielen Schädelmodellen beweglich montiert.

Erkrankungen, wie z.B. Osteoprose, werden auch gerne anhand von Skelettmodellen erläutert. Dafür wird häufig die Wirbelsäule gewählt, da dort die Auswirkungen der Osteoporose besonders gut darstellbar sind.

Skelettmodelle sind also wichtige und funktionelle Lehrmittel, die mittlerweile einen festen Platz in vielen Arztpraxen und Krankenhäusern gefunden haben. Auch viele Schulen und Universitäten greifen bei der Erläuterung anatomischer Zusammenhänge gerne auf Skelettmodelle zurück um den Unterricht anschaulicher zu gestalten.

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