Peak-Flow-Meter

Peak-Flow-Messung mit dem Peak-Flow-Meter

Peak-Flow-MeterAsthma bronchiale ist eine sehr verbreitete Erkrankung der Atemwege. Es handelt sich dabei um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die sich unter anderem in Anfällen von Atemnot äußert. Häufig wird Asthma bronchiale durch eine Lungenfunktionsprüfung mit Hilfe eines Spirometers diagnostiziert. Asthma bronchiale kann medikamentös, z.B. durch die Inhalation von Glukokortikoiden, behandelt werden. Das Asthma bronchiale kann in verschiedene Stufen eingeteilt werden, nach denen sich auch die Therapie der Erkrankung richtet.

Um eine adäquate Therapie zu gewährleisten, ist es auch wichtig, dass der Patient seine Erkrankung gut einschätzen kann. Deswegen werden viele Patienten mit einem so genannten Peak-Flow-Meter versorgt. Das Peak-Flow-Meter ist ein medizinisches Hilfsmittel, mit dem der Peak-Flow bestimmt werden kann. Beim Peak-Flow handelt es sich um einen Wert, der angibt, mit welcher Geschwindigkeit der Patient Luft aus seiner Lunge ausblasen kann. Das Peak-Flow-Meter ist ein handliches Gerät, das problemlos sowohl zu Hause, als auch auf Reisen verwendet werden kann. Der Peak-Flow-Wert sollte im Normbereich etwa zwischen 400 – 700l/min liegen. Die Messung mit einem Peak-Flow-Meter ist sehr einfach und kann von Patienten nach kurzer Einleitung problemlos selbstständig durchgeführt werden.

 

Die Messung mit dem Peak-Flow-Meter

Der Patient stellt sich aufrecht hin, stellt die Skala des Peak-Flow-Meters auf 0 und nimmt das Mundstück zwischen die Lippen. Wichtig ist es, so kräftig wie möglich in das Peak-Flow-Meter zu atmen. Langes Ausatmen ist nicht notwendig, da es nur um den Spitzenwert geht. Das Mundstück sollte möglichst fest von den Lippen umschlossen werden, um zu verhindern, dass Luft an der Seite entweichen kann.

 

Ähnlich wie bei der Lungenfunktionsprüfung mit dem Spirometer hängen auch bei der Peak-Flow-Messung mit dem Peak-Flow-Meter die erhobenen Werte von Geschlecht, Größe und Alter des Patienten ab. Durch die regelmäßige Kontrolle mit dem Peak-Flow-Meter lernt der Patient seine Krankheit besser einzuschätzen. Nach Absprache mit dem Arzt kann bei geübten Patienten sogar eine Therapieanpassung anhand der erhobenen Werte erfolgen.

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