Das Spirometer

Überprüfung der Lungenfunktion mit dem Spirometer

Spirometrie bei einem Patienten Viele Menschen leiden unter Erkrankungen der Atemwege. Besonders häufig kommen Asthma bronchiale und die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) vor. Um diese und weitere Atemwegserkrankungen sicher diagnostizieren zu können, verwendet der Arzt häufig ein so genanntes Spirometer. Bei einem Spirometer handelt es sich um ein diagnostisches Gerät, mit dem die Lungenfunktion des Patienten überprüft werden kann. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Spirometer, die sich unter anderem in der Größe, in der Anzahl der Messparameter und der Mobilität unterscheiden.

Während früher Spirometer nur stationär eingesetzt werden konnten, ist es heute möglich, das Spirometer sogar außerhalb der Praxis auf Hausbesuchen zu verwenden. Diese mobilen Spirometer sind besonders klein und mit leistungsstarken Akkus ausgestattet. Mobile Spirometer bieten einen entscheidenden Vorteil gegenüber den stationären Spirometern – sie können auch innerhalb der Praxis in jedem beliebigen Zimmer verwendet werden. So ist die Lungenfunktionsprüfung nicht mehr an einen bestimmten Raum gebunden und kann sehr viel flexibler durchgeführt werden.

Je mehr Parameter ein Spirometer bestimmen kann, desto genauer ist das Bild, das sich der Arzt aufgrund der Untersuchung vom Gesundheitszustand des Patienten machen kann. Wichtigste Parameter, die bei der Spirometrie erhoben werden, sind unter anderem Atemzugvolumen, Reservevolumen, Vitalkapazität (VC), Forcierte Vitalkapazität (FVC), Einsekundenkapazität und Fluss-Volumen-Kurve. Spirometrien werden entweder ausgedruckt oder am Computer abgespeichert, um die Ergebnisse zu dokumentieren und sie ggf. mit später erfolgenden Spirometrien vergleichen zu können.

Die Untersuchung mit einem Spirometer ist keine reine fachärztliche Untersuchung, sondern wird häufig auch von Allgmeinärzten durchgeführt. Spirometrien kommen meist zur Abklärung bei lang anhaltendem Husten, bei Atemnot, Atemgeräuschen, bei Verdacht auf Erkrankungen der Lunge, vor Operationen und bei langjährigen Rauchern zur Abklärung einer Einschränkung der Lungenfunktion zum Einsatz.

Mobiles SpirometerDa bei der spirometrischen Untersuchung der Patient in ein Mundstück ein- und ausatmet, ist es wichtig, dass das Spirometer vor der Kontamination mit Keimen geschützt ist, damit es nicht zur Keimübertragung durch das Spirometer kommt. Aus diesem Grund werden Spirometer mit speziellen Filtern betrieben, die in der Lage sind, Bakterien aus der Atemluft des Patienten herauszufiltern. Heute werden häufig Kombinationen aus Mundstück und Bakterienfilter angeboten, die einen optimalen Schutz für den Patienten bieten.

Da die Untersuchung mit einem Spirometer die aktive Mithilfe des Patienten erfordert, sind viele Spirometer mit Animationsprogrammen ausgestattet, die vor allem Kinder zum Mitmachen animieren sollen.

Die Spirometrie gibt wichtige Hinweise auf restriktive und obstruktive Lungenerkrankungen, wie z.B. Asthma bronchiale, COPD und Lungenfibrosen.

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