Der Notfallrucksack

Mit dem Notfallrucksack im Ernstfall alles griffbereit

NotfallrucksackRettungsdienste müssen auf Abruf bereit stehen. Wenn es zu einem Notfall kommt, muss alles ganz schnell gehen, damit die Rettungssanitäter und der Notarzt innerhalb weniger Minuten am Ort des Geschehens sind. Da im Vorhinein oft nicht genau abzusehen ist, welche Medikamente, Instrumente und Verbrauchsmaterialien benötigt werden, ist es wichtig, dass die Rettungskräfte eine möglichst umfassende Ausrüstung mitführen. Für die Unterbringung der Ausrüstung verwenden Rettungsdienste normalerweise Notfalltaschen, Notfallkoffer oder Notfallrucksäcke.

Notfalltaschen und Notfallrucksäcke bieten im Gegensatz zum Notfallkoffer einen wesentlichen Platzvorteil und sind darüber hinaus auch sehr viel leichter. Da die Notfallversorgung häufig auch im Freien stattfindet, sind Notfalltaschen, Notfallkoffer und Notfallrucksäcke aus Materialien gefertigt, die wasser- und schmutzabweisend sind. In unwegsamem Gelände bietet der Notfallrucksack einen entscheidenden Vorteil: er kann auf dem Rücken getragen werden und lässt dadurch die Hände frei. Dadurch kann der Rettungssanitäter sich leichter fortbewegen. Auch beim Transport des Patienten ist der Notfallrucksack praktisch. Mit dem auf den Rücken geschnallten Notfallrucksack kann der Rettungssanitäter die Krankentrage mit beiden Händen fassen.

NotfallrucksackHäufig ist ein Notfallrucksack mit so genannten Modultaschen versehen. In diesen Taschen können, nach Themen sortiert, verschiedene Medizinprodukte untergebracht werden. Dies ist nicht nur hilfreich, wenn nach einem bestimmten Gegenstand gesucht wird, es verhindert auch, dass der gesamte Notfallrucksack ausgeräumt werden muss. Je nachdem, um welches medizinische Problem es sich handelt, können auch lediglich einzelne Modultaschen statt des gesamten Notfallrucksacks mitgenommen werden. Außerdem ist der Inhalt der Modultaschen noch einmal zusätzlich vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt, wodurch seltener Produkte ausgetauscht werden müssen.

Ein Notfallrucksack ist, ebenso wie Notfalltaschen und Notfallkoffer, eindeutig als solcher gekennzeichnet. Nicht nur die auffällige rote Färbung und die Reflektorstreifen machen den Notfallrucksack sofort als solchen erkennbar, manchmal trägt der Rucksack auch eine entsprechende Beschriftung.

Notfallrucksäcke können wahlweise bestückt oder leer bestellt werden. In befüllten Notfallrucksäcken befindet sich meist eine Standardbestückung, die von den Vorlieben und Bedürfnissen des jeweiligen Rettungsdienstes abweichen kann. Deswegen kaufen Rettungsdienste häufig einen leeren Notfallrucksack und bestücken diesen mit selbst ausgewählen Produkten.

NotfallrucksackBeim Kauf eines Notfallrucksacks sollte in jedem Fall auch darauf geachtet werden, dass mehrere, einzeln zu öffnende Fächer vorhanden sind. So können im Notfallrucksack z.B. auch Sauerstoffflasche, AED oder Ampullenmäppchen untergebracht werden.

Um einen hohen Tragekomfort zu gewährleisten, ist der Notfallrucksack meist mit einem gepolsterten Rückenteil und gepolsterten Tragegurten ausgestattet. Bei Praxisdienst erhalten Sie z.B. den Notfallrucksack mit 5 Modultaschen, der sich durch sein strapazierfähiges, wasserabweisendes Gewebe hervorragend für Außeneinsätze eignet. Dieser Notfallrucksack hat mehrere Außentaschen, gepolsterte Tragegurte und einen Bauchgurt mit Klick-Verschluss mit dem der Notfallrucksack noch einmal zusätzlich gesichert werden kann. Rettungseinsatz

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